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Fernwanderweg GR 20 auf Korsika Fotobericht

Korsika Trekking-Tour 2011 auf dem GR20 Fernwanderweg bzw. Weitwanderweg.

Kungsleden 2010 Foto Gallery

Wir sind in der Planung für die Korsika Trekking-Tour 2011 und was gibt es dabei  schöneres als Vorfreude und ein Rückblick auf die Kungsleden Trekking-Tour im Jahr 2010.

Traumhaft Canyon Faja de Pelay – 5. Tag:

Mit dem Sonnenaufgang am nächsten Morgen sind wir aufgestanden. Ein herrlicher Blick eröffnete sich für uns zurück auf den El Taillon, wir haben gestern echt etwas geleistet. Nach Kaffee und Kamillentee zum Frühstück besprachen wir die weitere Trekking Route für den heutigen Tag. Eigentlich war heute der Aufstieg zum Monte Perdido (3.355 m), dem dritthöchsten Berge der Pyrenäen geplant, doch bei Michael war aufgrund seiner Verletzungen beim gestrigen Sturz nicht an Klettern zu denken, so dass wir durch die Faja de Pelay wanderten.

Nachdem alles abgebaut und eingepackt war, stiegen wir in den so genannten Canyon ein. Das Wetter war diesmal wirklich auf unserer Seite, viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen begleiteten uns durch die spektakuläre Landschaft. Der Weg ging entlang der Baumgrenze, links und rechts waren viele Wasserfälle zu sehen, die im Tal in einem Fluss mündeten. Der Weg war leicht zu passieren, bis auf die letzten Meter. Hier mussten wir ca. 500 Höhenmeter durch steile Serpentinen durchqueren. Nach den beiden vergangenen schweren Tagen fiel uns dies etwas schwer, so dass wir glücklich am Ende den Parkplatz am Nationalpark „Valle de Ordesa“ erreichten. Mit dem Bus ging es von hier nach Torla, ein kleines verschlafenes Dorf am Rande der Berge. In dem Dorf stand die Hitze und wir haben uns auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht. Für 10 € / Person konnten wir in einer Herberge unterkommen.

Anschließend haben wir uns ein rustikales 3-Gänge-Menü mit Rotwein gegönnt. Später im Zimmer auf der Herberge haben wir Trekker aus Menorca kennen gelernt, mit denen wir unsere Erfahrungen austauschen konnten. Zwei Cervezas (1 Liter San Miguel) und zwei Snickers rundeten den Abend ab. Insgesamt waren wir auch heute 6,5 Stunden auf den Beinen und froh ins Bett zu kommen. Darius hat für den kommenden Tag noch einen Chaffeur (José) für 15 € besorgt, so sparen wir uns die 40 € für ein Taxi nach Bujaruelo, unserem Startpunkt für den morgigen Tag.

Steinchen werfen im Torrent de Pareis – 3. Tag

Nach der Wanderung des gestrigen Tages hatten wir uns entschieden heute Mallorca per Auto zu erkunden, um möglichst viele Ecken der Insel zu sehen und natürlich auch um unseren Füßen und Beinen ein wenig Urlaub zu gönnen (Kommt halt davon wenn man mit Turnschuhen auf den Puig de Masanella steigt). Ausgeschlafen und mit einem ausgiebigen Frühstück ließ sich gut in den Tag starten. Bei erneut schönem Wetter besuchten wir die Küstenorte Port d´Andraxt und Sant Elm von wo man einen tollen Blick auf die Insel La Dragonera hatte. Weiter ging es entlang der Westküste Mallorcas über serpentinenartige Straßen mit faszinierenden Ausblicken auf das Meer und die Berge. Angekommen in Port Soller gönnten wir uns eine Kleinigkeit zu Mittag und verbrachten ein wenig Zeit am Strand.

Unser anschließendes Ziel war die Bucht von Sa Calobra, einer der Touristenattraktionen der Insel, die man unbedingt besuchen sollte. Die Bucht erreichten wir über die berühmte Straße nach Sa Calobra. Die Straße überwindet auf ihren 12,5 Kilometern Länge einen Höhenunterschied von 780 Metern und ist an einigen Passagen sehr eng. Rechts und links der Straße geht es oftmals steil bergab. Angekommen am Parkplatz haben wir unser Auto abgestellt und über einen Fußweg kamen wir an den Ausgang der bekannten Felsenschlucht des Torrent de Pareis. Fast allein bot uns hier ein toller Ausblick auf die steilen Felsen dieser Schlucht. Im Sommer bei Trockenheit kann die Schlucht auch per Wanderung und Kletterei durch den Torrent erreicht werden. Kurze Zeit hatten wir darüber nachgedacht am kommenden Tag diesen Trip zu versuchen, da die Schlucht in den frühen Monaten jedoch zu viel Wasser führt, wurde uns hiervon abgeraten. Aber auch so war es ein traumhaftes Erlebnis den Sonnenuntergang hinterlegt mit dem Rauschen des Meeres zu beobachten. Dabei haben wir im Felsen eine interessante Formation gefunden, die wir unbedingt auf Video festhalten mußten.

Da wir ja noch ein wenig Zeit und Strecke zurückzulegen hatten und kein Mensch außer uns mehr in der Schlucht war, entschlossen wir uns die Heimfahrt anzutreten. Die Serpentinen hinauf in Dunkelheit war noch einmal ein ganz besonderes Erlebnis. Wir haben wirklich nicht viel gesehen und an der einen oder anderen Stelle standen plötzlich Schafe und Ziegen mitten auf der Fahrbahn. Somit bewegten wir uns nahezu in Schritttempo aus der Schlucht und fuhren nach Paguera zurück.

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