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Top Komfort! Daunenschlafsack Yeti Sunrizer 500 im Trekkingtester Testbericht

Bisher haben wir Kunstfaserschlafsäcke & Daunenschlafsäcke in einer mittleren Preisklasse getestet. Nun testen wir einen Artikel aus dem deutlich höheren Preissegment, denn der Daunenschlafsack Yeti Sunrizer 500 kostet circa 239,95 Euro. Und ich kann nur sagen, wer auf Komfort nicht verzichten möchte, sollte eindeutig etwas tiefer in die Tasche greifen, denn es lohnt sich in diesem Falle tatsächlich.

Unter Komfort verstehe ich einige Eigenschaften wie z.B. gute Atmungsaktivität, angenehmes Tragegefühl oder auch die möglichst kinderleichte Handhabung . Der getesteten Yeti Sunrizer 500 ist im Innenbereich mit ID SoftCell gearbeitet, ein Nylongewebe, welches sich angenehm weich anfühlt und hohe Atmungsaktivität besitzt. Denn trotz erhöhter Außentemperatur beim Test (11°C) und bei einer laut Herstellerangaben Komforttemperatur von 3°C habe ich nicht schwitzen müssen und hatte stets ein angenehmes Wärmegefühl.

Darüber hinaus sind mir die hochwertigen Daunen aufgefallen. Wenn der Schlafsack aus dem Packsack entnommen und ordentlich geschüttelt wird, entfalten sich diese enorm und der Schlafsack ist voluminös und sehr weich.
Meine Erwartung bezüglich der Handhabung ist in vollem Umfang erfüllt. (Was ich aber bei dieser Preiskategorie auch nicht anders erwartet habe) Das Öffnen des 2-Wege Reißverschlusses im Liegen ist einfach – die Handhabung bequem. Die Einstellmöglichkeiten für Wärmekragen und Kapuze sind wie auch bei unseren vorherigen Testmodellen vorhanden und ebenfalls einfach zu justieren. Der Schlafsack besitzt eine Koppelfunktion und sein Mumienschnitt liegt sehr gut am Körper an. Packmaß (siehe Vergleich zur herkömlichen 1Liter-Wasserflasche) und Gewicht von 1100g bewegen sich im akzeptablen Rahmen, weshalb ich diesen Schlafsack für meine nächsten Trekkingtouren nicht missen möchte.

Alles in allem besitzt der Daunenschlafsack Yeti Sunrizer 500 herausragende Eigenschaften im Bereich Komfort und Verarbeitung – er lässt für anspruchsvolle Trekkingtouren keine Wünsche offen. Der mitgelieferte Aufbewahrungssack gehört zum Zubehör und sorgt dafür, dass man lange Freude an diesem hochwertigen Produkt hat.

Es ist schön wieder ein “WOW” Erlebnis mehr gesammelt zu haben. Top !

Daunenschlafsack Yeti Sunrizer 500 im Detail:

  • Außenmaterial: ID SoftCell Softnylon, 100% Polyamid
  • Innengewebe: ID SoftCell Softnylon, 100% Polyamid
  • Füllung: Crystal Down™ 90/10, 600+ cuin
  • H-Kammer Verarbeitung
  • verschiedenfarbige Kordelzüge und unterschiedliche Stopper sichern Orientierung
  • Comfort: 3°C
    Limit: -3°C
    Extrem: -18°C
  • Bei uns im Test: Größe L eignet sich bis Körpergröße 190cm
  • Maße: 230 x 80 x 56cm
  • Packmaß: 32 x 15cm
  • Gewicht: 1100g

 

Trekkingtester Testurteil:

Gewicht/Packmaß:
Komfort (Atmungsaktivität):
Wärmeeigenschaften:
Handhabung:

 

Vielen Dank an www.unterwegs.biz für die Bereitstellung des Daunenschlafsacks.

 

Lyo Expedition Gerichte im TrekkingTester Testbericht

Schweinelende in grüner Pfeffersauce

Favorit: Schweinelende in grüner Pfeffersauce

Wir setzen unsere Trekkingnahrung Praxistestreihe fort, diesmal mit Lyo Expedition Fertiggerichten. Lyofood steht für gefriergetrocknete Fertiggerichte, welche die Kennzeichnung 100% natürliche Zutaten und ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe trägt. Das klingt schonmal gesund, aber ob es auch lecker & praktisch für die Trekkingtour ist? Das wollten wir herausfinden!

Schweinegulasch mit Kartoffeln

Schweinegulasch mit Kartoffeln

Ins Auge sticht gleich zu Beginn die Verpackung der Produkte: auffälliges Design, handlich & leicht.  Allerdings ist die Produktbezeichnung bei zwei von vier Gerichten schwer lesbar (seht oben die Verpackungen). Gehen wir von außen nach innen zum Verpackungsinhalt. Hierbei findet sich neben dem Trockenprodukt auch ein Sauerstoffabsorber! Diese sind mir bisher auch aus vergangenen Praxistests  unbekannt gewesen und weil es nicht gerade appetitlich klingt, mußte ich “Googlen”. Doch alles im grünen Bereich. Da Sauerstoffabsorber in der Regel aus Eisenpulver bestehen und auch lebensmittelecht verpackt sind.

Mexikanischer Topf

Mexikanischer Topf

Zur Zubereitung: Die Abbildungen und Beschreibungen auf den Verpackungen versprechen eine schnelle und einfache Handhabung: Zunächst Sauerstoffabsorber aus dem Beutel entnehmen, den Inhalt in einen Topf geben und mit heißem abgekochtem Wasser aufgießen. Circa 10 Minuten ziehen lassen und dabei zwischendurch umrühren. Fertig.

Beef Stroganoff

Beef Stroganoff

Bei der Zubereitung von Lyo Expedition Food habe ich mich genau an die Anleitung gehalten,dabei ist nach meiner Meinung über zwei kleine Mankos zu berichten.  Erstens: mit der Wasserangabe 1,6 Gläser bzw. 400 ml kann ich auf Trekkingtouren relativ wenig anfangen (wenn ich nicht vorher zu Hause meine Gefäße mit Messbecher getestet habe) Besser gefällt mir persönlich das Vorgehen anderer Hersteller wie zum Beispiel Trek n Eat, da es in der Handhabung einfacher ist sich nach Fülllinien direkt auf der Verpackung zu richten – kein schätzen, kein rechnen – einfach und daher absolut Idiotensicher. Zweitens:  Die Zubereitung im Topf/Schüssel, da hierbei lästiger Abwasch entsteht, der in der Regel mit kaltem Wasser erfolgt und daher bei Fettrandentfernung unnötig viel Zeit kostet. Andere Hersteller sind hier Trekkerfreundlicher, da hier die Mahlzeit direkt im Beutel zubereitet und ebenfalls dann auch direkt verzehrt werden kann. Das spart Zeit – Nerven – Energie und daher einfach praktischer.

Schweinelende in grüner Pfeffersauce

Schweinelende in grüner Pfeffersauce

Nach den kleinen Hürden kommen wir nun zu dem wichtigsten Teil : der Verkostung :-)

Wie wichtig Abwechslung von verschiedenen Hauptbeilagen für längere Trekkingreisen ist, habe ich bereits im letzten Praxistest beschrieben.  Umso schöner ist es für mich in diesem Test die Auswahl zwischen Kartoffeln, Nudeln und Reis zu haben.

Beim Aufgießen dann keine Spur von klassischem “Tütenessengeruch”- nein, denn Lyo Expedition Food besticht durch das wirklich sehr appetitliche Aroma, das sich sofort verbreitet und absolut Lust auf mehr macht. Nun muss man allerdings noch einige Minuten wiederstehen können- denn auch die Optik schürt die Erwartung auf den Geschmack. Die verwendeten Zutaten sehen durchweg hochwertig und frisch aus, welche sich durch kräftige Farben jeweiliger Fleischsorte & Gemüse zeigt.

Der Anteil von ca. 1/3 Fleich am Fertiggericht ist gut und egal ob Schweinelende, Hühnchenbrustfilet (Mexikanischer Topf) oder Beef Stroganoff (Rindfleisch) alle benötigen definitiv ihre Ziehzeit von mindestens 10 Minuten, um eine gute Konsistenz bzw. Zartheit zu erreichen. Jedes Fleisch hat seinen typischen Eigengeschmack , der bei frischem Fleisch vom Metzger am deutlichsten zur Geltung kommt. Umso erstaunlicher finde ich, dass durchweg ein toller Fleischgeschmack bei allen Gerichten wahrnehmbar ist.

Mexikanischer Topf - Tolles Aroma steigt beim Aufgießen des heißen Wassers auf!

Mexikanischer Topf - Optik & Konsitenz vom Reis gelungen

Schweinegulasch mit Kartoffeln

Schweinegulasch mit Kartoffeln - Beim Gemüse & Fleisch kein Qualitätsverlust durch Gefriertrocknung erkennbar

Beef Stroganoff

Beef Stroganoff - ordentliche Portion bei einem Füllgewicht von 106g

Die Hauptbeilage und hierbei insbesondere die Kartoffeln, finde ich sehr gelungen. Geschmack und Konsistenz unterscheiden sich nicht von einer frisch zubereiteten Mahlzeit zu Hause. Die verwendeten Nudeln (Rigatoni) im Beef Stroganoff halte ich

Lyo Expedition Früchtemix im Praxistest

Erdbeeren: Satte Farbe und tolles Aroma

allerdings für ungeeignet, da diese auch nach geforderter Ziehzeit leider noch etwas fester als al dente waren.

Dies ist aber die einzige Anmerkung zu den Hauptbeilagen. Das verwendete Gemüse ist immer mit leichtem Biss und aromatisch, daher möchte ich behaupten, dass viele bei einem Blindtest nicht von einem selbstgemachten Essen nicht unterscheiden könnten.

Komplettiert werden kann ein Menü durch Suppen (in meinem Falle Tomatencremesuppe) und auch gefriergetrocknetes Obst als kleines Schmankerl danach.

Alle Früchte (Banane, Exotic, Waldbeeren, Apfel usw.) waren wirklich lecker im Geschmack und sahen top aus. Die Favoriten bleiben für mich persönlich die Erdbeeren – sehr intensiv.

Lyo Expedition Waldbeeren im Praxistest

Waldbeeren fruchtig & lecker

In der Summe bietet Lyo Expedition Food sehr gelungene ausgewogene Gerichte mit gutem Geschmack und tollen hochwertigen Beilagen, die beim Essen einfach Freude machen.

Für Menschen, die beim Trekken in Bezug auf Essen auf nichts verzichten wollen und auch für kleine Gourmets genau das Richtige.

Abschließend die TrekkingTester “Ergebnisse Kompakt” Tabelle mit unserem Testurteil:

TrekkingTester Ergebnisse Kompakt

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TrekkingTester Ergebnisse Kompakt

TrekkingTester Testbericht – Deuter Schlafsack im Praxistest


Deuter – Trek Lite 250 – Daunenschlafsack

  • Gewicht: 720 g
  • Füllgewicht.: 250 g
  • Komforttemperatur: +6°C
  • Grenztemperatur: +1°C
  • Extremtemperatur: -14°C
  • koppelbar: ja
  • Körpergröße max.: 185 cm
  • Außenbezugsstoff: Pro-Lite RS (100% Nylon)
  • Innenbezugsstoff: Poly-Lite 50 Soft (100% Polyester)
  • Füllung: Qualitäts-Gänsedaune 80/20 mit 600 cuin FillPower
  • Kompressionspacksack

Wer für Touren im Sommer oder im Herbst einen strapazierfähigen Daunenschlafsack mit sehr geringem Gewicht und kleinem Packmaß sucht, kommt am Trek Lite 250 von Deuter nicht vorbei.

Für die passende Wärmeisolation sorgt die hochwertige Qualitäts-Gänsedaune, die in einer H-Kammerkonstruktion gelagert ist und so eine gleichmäßige Wärmeentwicklung garantiert. Die Konturkapuze sorgt, dass der Kopf nicht auskühlt und ein Wärmekragen hält die Wärme im Schlafsackinnern. Der durchgehende 2-Wege Reißverschluss erleichtert den Einstieg. Zudem sind Trek Lite Modelle so miteinander koppelbar und werden zum gemütlichen Schlafsack für zwei Personen!

Das Leichtgewicht (ca. 720 g) ist im Kompressionssack sehr schnell und klein verpackbar und lässt sich in wärmeren Nächten auch als angenehme Decke verwenden.

Geeignet ist der Deuter Schlafsack für Trekker mit einer maximalen Körpergröße von 185 cm und somit eher eine Modell für den „Durchschnittstrekker“. Größere Trekkingfans sollten auf ein Modell zurückgreifen, welches zu Ihrer Körpergröße passt.

Alles in allem ist der Trek Lite 250 mit dem Komfort eines Daunenschlafsackes sowie seinem sehr geringen Packmaß eine hervorragende Alternative für Touren/ Camping in wärmeren Gefilden und wird von TrekkingTester wie folgt beurteilt:

Gewicht/Packmaß:
Komfort:
Wärmeeigenschaften:
Handhabung: 

TrekkingTester Testbericht – Therm-A-Rest Isomatte im Praxistest

Therm-A-Rest NeoAir – Isomatte

  • Gewicht: 260g (S), 370 g (M), 410 g (R), 550 g (L)
  • Dicke: 6,3 cm
  • R-Wert: 2,5

Die Neo Air von Therm-A-Rest Isomatte ist eine gute Wahl für alle, die ihr Gepäck bei Trekkingtouren von Frühling bis Herbst so leicht und kompakt wie möglich halten wollen.

Trotz des geringen Packmaßes, welches in etwa der Größe einer 1-Liter-Flasche entspricht, erreicht die Isomatte im aufgeblasenen Zustand eine Dicke von 6,3 cm. Die Luftkammern reflektieren die Körperwärme und vermeiden so den Wärmeverlust. Zudem wird die Kälte des Bodens wider nach unten abgelenkt. In Verbindung mit dem richtigen Schlafsack bietet die Isomatte die ideale Voraussetzung für eine warme Nacht und einen erholsamen Schlaf nach einer langen Outdoor-Tour. Zudem fungiert die interne Verstärkung auch als Trägersystem, das die bei großen Luftmatratzen mit Rippen übliche Instabilität praktisch eliminiert. Durch die Minimierung der Luftbewegung wird der Schlafkomfort enorm verbessert.

Einziges Manko der Neo Air Thermarest ist, dass sie nicht selbstaufblasbar ist, sondern komplett mit dem Mund aufgeblasen werden muss. Daher fällt das Urteil durch TrekkingTester für die Isomatte wie folgt aus:

Gewicht/Packmaß: 
Komfort:
Wärmeeigenschaften:
Handhabung:  (da nicht selbstaufblasend)

TrekkingTester Testbericht – Jetboil Helios Kocher im Praxistest

Wir haben für unsere Trekking-Tour auf Korsika (Fernwanderweg GR20) mit fünf Mann drei Kochersysteme mitgenommen. Zwei preisgünstige Gaskocher-Versionen sowie den höher preisigen Jetboil Helios Kocher. Am ersten Tag habe wir alle ausprobiert und hatten unseren Favoriten schnell ermittelt: Jetboil Helios Kocher.

Mit diesem sind 1,5 Liter Wasser im Vergleich zu den anderen Kocher nahezu doppelt so schnell zum Sieden gebracht worden. Gut für uns, da es erstens Gas und zweitens Zeit spart. Mit seinem Gewicht von 793g und einem Packmaß von 210x115mm ist dieser deutlich schwerer als unsere anderen Versionen, aber meiner Meinung nach noch im grünen Bereich. Vorallem deswegen, weil alle Einzelteile sich im Topf verstauen lassen.

Die 1,5 Liter hatten wir z.B. auf einer Höhe von 1.465m (Refuge D´Ascu Stagnu) in nur 2:40 Minuten zum Sieden gebracht!

Video Jetboil Helios Gaskocher im Einsatz.

Besonders gut gefallen hat mir die einfache Gasregulierung und der effektive Windschutz (siehe Bilder). Das Zubehör (schwarzer Deckel sowie der orangene Untersatz) kann als Teller genutzt werden. Alle Gebrauchtsteile lassen sich einfach reinigen.

Einziges Manko ist die wenig hilfreiche Aufbauanleitung. Beim ersten Mal habe ich etwas tüfteln müssen.

Der Jetboil Gaskocher hat sich sehr bewährt und wird mit Sicherheit auf weiteren Trekkingtester Reisen Verwendung finden. Unser Fazit fällt wie folgt aus.

Handling (Aufbau/Reinigung):
Effizienz (Gasregulierung/Windschutz):
Gewicht:
Packmaß:
Stabilität:

TrekkingTester Testbericht – Xtend Adventure Zelt im Praxistest

Trekkingtester - Trekkingzelt Sunwind 2 im Praxistest

Unsere diesjährigen Praxistests haben wir auf dem Fernwanderweg GR 20 auf Korsika durchgeführt. Im Test stand unter anderem das Trekkingzelt Sunwind 2 der Marke Xtend-Adventure.  Beim Sunwind 2 Trekkingzelt handelt es sich um ein Tunnelzelt mit folgenden Eckdaten (Angaben laut Hersteller):

Wassersäule Boden: 10.000 mm
Packmaß: 20 x 50 cm
Beschichtung: Silikon
Einsatzbereich (seasons): 3
Gestänge: Aluminium 7001 T6
Gewicht: 3,45 KG
Konstruktion: Tunnelzelt
Material Außenzelt: Ripstop-Nylon
Material Innenzelt: Nylon, atmungsaktiv
Material Boden: Nylon Tafetta 70D
Personen: bis zu 2
Wassersäule Außenzelt: 3.000 mm
Farbe: grün
Materialzusammensetzung: Außenzelt: 100% Nylon, Boden: 100% Nylon, Innenzelt: 100% Nylon, Beschichtung: 100% Silikon

Im folgenden paar Impressionen von Sunwind 2 Terkkingzelt im Praxistest.


Auf Basis unserer Erfahrungen mit diesem Trekkingzelt auf dem GR 20 fällt das Trekkingtester Fazit wie folgt aus:

Gewicht: 
Handling (Aufbau, Abbau):
Lüftungsmöglichkeit:
Zeltpflege:
Packmaß:
Mückenschutz:
Dichte bei Regen (nicht getestet)
Design:
Beschichtung (Robustheit):
Stauraum:
Zeltgestänge (Robustheit): 

Kurzum dieses Trekkinzelt ist ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!

Bildquelle: xtend-adventure

TrekkingTester Testbericht – Vaude Trekkinghose im Praxistest

TrekkingTester Testbericht – Vaude Trekkinghose im Praxistest Bei der Vaude Men’s Yelraf handelt es sich um eine leichte Trekkinghose mit Zip-Off-Möglichkeit. Die Hose konnte sich vor allem durch ihr sehr angenehmes Tragegefühl  während  der mehrstündigen Wanderungen bei Temperaturen von über 30°C  auf dem GR 20 auszeichnen, was wohl auf die Verwendung des „Supplex“ Materials zurückzuführen ist. Hierbei handelt es sich um die Kombination von Baumwolle und einer speziellen Funktionsfaser, die die Hose atmungsaktiv, formstabil und schnell trocknend macht. Obwohl die Hose ein Leichtgewicht ist und somit keine überragende Robustheit zu erwarten war, schnitt sie bei den doch häufigen Kontakten mit hartem, felsigem Untergrund recht gut ab. Die Trekkinghose verfügt über zahlreiche Taschen, jedoch sind die Klettverschlüße unserer Meinung nach zu klein dimensioniert. Bei größeren Gegenstände in den Taschen, können diese des öftern aufgehen. Ein weiterer Pluspunkt sind die ausreichend großen Beinöffnungen, wodurch sich die Zip-Off-Hosenbeine mit nur wenig Mühe über die Wanderstiefel hinweg  ausziehen lassen.

TrekkingTester Testbericht – Vaude Trekkinghose im Praxistest Mein Fazit über die Vaude Men’s Yelraf ist positiv. Die Hose ist sehr gut einsetzbar bei heißen Temperaturen und verfügt trotz des sehr geringen Materialvolumens über eine recht ansehnliche Festigkeit des Oberflächenmaterials. Einzig die Nähte wiesen an einzelnen Stellen kleinere Schäden auf, was jedoch durch die Doppelvernähung  keine Probleme bereitete.

Passform:
Pflegleichtigkeit:
Robustheit:
Funktionalität:

TrekkingTester Testbericht – Jack Wolfskin Tunnelzelt im Praxistest

Auf der GR20 Trekkingtour auf Korsika hatte mich das Jack Wolfskin Gossamer Tunnelzelt begleitet.
Bei dem Jack Wolfskin Gossamer handelt es sich um ein Tunnelzelt konzipiert für eine Person. Die Liegelänge bietet mit 2,25 m auch großgewachsenen Personen ausreichend Platz. Wer kein Problem damit hat mit jemaden anderen nachts auf Tuchfühlung zu gehen, sollte sich dieses allerdings zweimal überlegen. Das Zelt ist an seiner breitesten Stelle nur 0,9 m breit.

Das Kopfteil des Trekkingzeltes bietet zwar ein gewissen Stauraum, allerdings stößte ich hier schon schnell an seine Genzen, als ich versucht hatte ein 65 Liter Rucksack unterzubringen. Diesen musste ich dann letzlich außerhalb des Zeltes verwahren. Das Zelt läßt sich problemlos aufbauen. Bei wenig Wind läßt sich das Innen- & Außenzelt auch einzig über die 4 Eck-Befestigunspunkte des Innenzelts außreichend stabil aufstellen. Zusätzliche Möglichkeiten das Außenzelt zu spannen sind außreichend vorhanden.

Der Einstieg ins Trekkingzelt gestalltet sich einfach, wenn die Öffnung über Eck komplett aufgezippt ist, was allerdings bei Regen nicht zu empfehlen ist, da sonst das Zelt sofort mit Wasser vollläuft. Ein absolut tolles Merkmal dieses Zeltes ist der aufrollbare untere Teil des Außenzeltes, der nachts einem den Blick auf den Sternenhimmel ermöglicht. Sehr positiv ist mir das sehr geringe Gewicht von 1,75 kg aufgefallen, was in dieser Preiskategorie nicht unbedingt zu erwarten ist.

Details:

  • Bodenmaterial aus speziellem, leichten, scheuerfesten Polyestergewebe
  • Moskitonetz ist leicht, verschiebfest und stabil
  • Wasserdicht beschichtetes Polyestergewebe
  • Packsack verfügt über einen Rollverschluss mit Schnallenfixierung
  • Innenzelt-Maße: 1 [L x W x H] ca. 225 x 90/80 x 75/40 cm
  • Packgröße: ca. 46 x 15 cm
  • Gewicht: 1.750g
  • Material: 100% Polyester

Somit fällt mein Fazit wie folgt aus:

Packmass/Gewicht:

Aufbau/Handling:
Lüftungsmöglichkeiten:
Staumöglichkeiten/Abside:

Gruß

Dawid

TrekkingTester Testbericht – Deuter Trekkingrucksack im Praxistest

Deuter Aircontact Pro 50+15 – Trekkingrucksack

Gewicht ca.: 2.900 g

Maße H/B/T ca.: 80 x 32 x 25 cm

Volumen ca.: 50 + 15 + 8 l

Durch den nach oben hin erweiterbaren Saum und das separate Bodenfach lässt sich das Packvolumen dieses Modells problemlos erweitern. Die zwei Balgaußentaschen bieten selbst dann noch ausreichend Platz für jede Menge „Kleinkram“ (Bücher, Spiele, etc.) wenn die Haupttasche bereits voll ist. Viel Stauraum gibt es auch im Rucksackdeckel (inkl. zwei Wertsachenfächern), welcher übrigens abnehmbar ist und sich durch ein mitgeliefertes Tragegurtsystem kinderleicht in einen „Mini-Rucksack“ umwandeln lässt. Bei kleineren Tagesausflügen bietet dieser genügend Platz für das Nötigste.

Schlaufen auf dem Rucksackdeckel bieten die Möglichkeit zur Befestigung weiterer Materialien. Mit Hilfe von zwei einfachen Bändern habe ich dort meinen Schlafsack befestigen können und somit den Stauraum erweitert. Die zwei Außentaschen bieten weitere Möglichkeiten zum Verstauen für z.B. Zeltstangen, Wanderstöcke oder Flaschen und lassen sich durch Gurte fixieren. Eine kleine Reißverschlusstasche am Hüftgurt bietet zusätzlichen Platz für Fotoapparat oder Handy und hat sich als besonders praktisch erwiesen, da diese somit sofort zur Hand sind. Besonders gut gefällt mir der frontale Rundum-Reißverschluss, welcher es ermöglicht schnell auf den Inhalt des Hauptfaches zurückgreifen zu können ohne diesen von oben „heraus wühlen“ zu müssen.

Die Trinksystemvorbereitung ermöglicht die Nutzung von Trinkbeuteln. Das Fixieren des Schlauchs ist dabei jedoch mit etwas Quetschen verbunden, bietet aber beim Trinken unterwegs einen enormen Vorteil gegenüber herkömmlichen Trinkflaschen (kein Anhalten, Verstauen notwendig).

Durch das Vari Flex System und den Hüftgurtverschluss lässt sich der Rucksack einfach verstellen und auch unterwegs immer wieder problemlos anpassen. Der breite Hüftgurt entlastet die Schultern und überträgt das Gewicht auch auf die Hüften. Bei richtiger Einstellung lässt sich der Rucksack somit auch bei langen Wanderungen mit ständig wechselnden Auf- und Abstiegen angenehm tragen. Abschließend lässt sich sagen, dass das Modell von Deuter ausreichend Platz für mehrtägige Trekkingtouren bei durchweg hohem Tragekomfort bietet.

Somit fällt das TrekkingTester Testurteil wie folgt:

Passform:

Tragekomfort: 

Stauraum:

Robustheit: 

Funktionalität: 


Beste Grüße

Jan

TrekkingTester Testbericht – E9 Trekkinghose im Praxistest

TrekkingTester Testbericht – E9 Trekkinghose im Praxistest

E9 Men’s Rondo Pant – Kletterhose

  • Material: Baumwolle, Elasthan
  • Gewicht: ca. 350g

Das leichte Material und der weite Schnitt der Hose bewirkt, dass sie auch bei längeren Touren und hohen Temperaturen nicht anfängt an der Haut zu kleben und sie somit durchgehend angenehm zu tragen ist. Bei steilen Anstiegen oder Kletterabschnitten passt sich der Stoff der jeweiligen Bewegung an und ist zu keiner Zeit behindernd.

Besonders gut hat mir der elastische Hüftbund gefallen, da die Hose so einen guten Halt bietet und z.B. nicht vom Hüftgurt des Rucksacks nach unten geschoben wird. Gleichzeitig schnürt dieser aber auch nicht ab. Gummizüge an den Fußgelenken sind leicht verstellbar und bieten die Möglichkeit die Hose hier individuell einzustellen (ich habe die Hosenbeine z.B. teilweise auf Kniehöhe hochgezogen und durch die Gummizüge fixiert).

Zwar besitzt keine der drei Taschen (2 Front-, 1 Gesäßtasche) einen Reißverschluss, jedoch sind diese so tief, dass sich dennoch kleinere Gegenstände sicher „verstauen“ lassen. Somit fällt das Urteil für die E9 Men’s Rondo Pant durchweg positiv aus. Einziger Mangel ist vielleicht nur die Farbe (apfelgrün) die vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist, jedoch die Funktion in keinster Weise beeinträchtigt.

Passform: 

Pflegeleichtigkeit:

Robustheit:

Funktionalität:

Gruß

Jan

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