TrekkingTester Testbericht – Deuter Schlafsack im Praxistest


Deuter – Trek Lite 250 – Daunenschlafsack

  • Gewicht: 720 g
  • Füllgewicht.: 250 g
  • Komforttemperatur: +6°C
  • Grenztemperatur: +1°C
  • Extremtemperatur: -14°C
  • koppelbar: ja
  • Körpergröße max.: 185 cm
  • Außenbezugsstoff: Pro-Lite RS (100% Nylon)
  • Innenbezugsstoff: Poly-Lite 50 Soft (100% Polyester)
  • Füllung: Qualitäts-Gänsedaune 80/20 mit 600 cuin FillPower
  • Kompressionspacksack

Wer für Touren im Sommer oder im Herbst einen strapazierfähigen Daunenschlafsack mit sehr geringem Gewicht und kleinem Packmaß sucht, kommt am Trek Lite 250 von Deuter nicht vorbei.

Für die passende Wärmeisolation sorgt die hochwertige Qualitäts-Gänsedaune, die in einer H-Kammerkonstruktion gelagert ist und so eine gleichmäßige Wärmeentwicklung garantiert. Die Konturkapuze sorgt, dass der Kopf nicht auskühlt und ein Wärmekragen hält die Wärme im Schlafsackinnern. Der durchgehende 2-Wege Reißverschluss erleichtert den Einstieg. Zudem sind Trek Lite Modelle so miteinander koppelbar und werden zum gemütlichen Schlafsack für zwei Personen!

Das Leichtgewicht (ca. 720 g) ist im Kompressionssack sehr schnell und klein verpackbar und lässt sich in wärmeren Nächten auch als angenehme Decke verwenden.

Geeignet ist der Deuter Schlafsack für Trekker mit einer maximalen Körpergröße von 185 cm und somit eher eine Modell für den „Durchschnittstrekker“. Größere Trekkingfans sollten auf ein Modell zurückgreifen, welches zu Ihrer Körpergröße passt.

Alles in allem ist der Trek Lite 250 mit dem Komfort eines Daunenschlafsackes sowie seinem sehr geringen Packmaß eine hervorragende Alternative für Touren/ Camping in wärmeren Gefilden und wird von TrekkingTester wie folgt beurteilt:

Gewicht/Packmaß:
Komfort:
Wärmeeigenschaften:
Handhabung: 

TrekkingTester Testbericht – Therm-A-Rest Isomatte im Praxistest

Therm-A-Rest NeoAir – Isomatte

  • Gewicht: 260g (S), 370 g (M), 410 g (R), 550 g (L)
  • Dicke: 6,3 cm
  • R-Wert: 2,5

Die Neo Air von Therm-A-Rest Isomatte ist eine gute Wahl für alle, die ihr Gepäck bei Trekkingtouren von Frühling bis Herbst so leicht und kompakt wie möglich halten wollen.

Trotz des geringen Packmaßes, welches in etwa der Größe einer 1-Liter-Flasche entspricht, erreicht die Isomatte im aufgeblasenen Zustand eine Dicke von 6,3 cm. Die Luftkammern reflektieren die Körperwärme und vermeiden so den Wärmeverlust. Zudem wird die Kälte des Bodens wider nach unten abgelenkt. In Verbindung mit dem richtigen Schlafsack bietet die Isomatte die ideale Voraussetzung für eine warme Nacht und einen erholsamen Schlaf nach einer langen Outdoor-Tour. Zudem fungiert die interne Verstärkung auch als Trägersystem, das die bei großen Luftmatratzen mit Rippen übliche Instabilität praktisch eliminiert. Durch die Minimierung der Luftbewegung wird der Schlafkomfort enorm verbessert.

Einziges Manko der Neo Air Thermarest ist, dass sie nicht selbstaufblasbar ist, sondern komplett mit dem Mund aufgeblasen werden muss. Daher fällt das Urteil durch TrekkingTester für die Isomatte wie folgt aus:

Gewicht/Packmaß: 
Komfort:
Wärmeeigenschaften:
Handhabung:  (da nicht selbstaufblasend)

Über Nikkaluokta zurück nach Kiruna – Tag 8


Früh morgens um ca. 05.30 Uhr standen wir auf, da es an diesem Tag wieder regnen sollte und wir vorher unser Zelt abgebaut und gepackt haben wollten. Nachdem dies erledigt war, holten wir unsere Klamotten aus dem Trockenraum und frühstückten in der Küche der Station. Ca. 07.30 Uhr brachen wir zur letzten Etappe nach Nikkaluokta (19 km) auf. Trotz der Anstrengungen der letzten Tage kamen wir gut vorwärts. Der Weg war nahezu ohne Steigung und führte oft über die bekannten Holzpfade.

Nach ca. 8 km hatten wir die Möglichkeit mit einer kurzen Bootsfahrt um ca. 5 km abzukürzen. Den „Luxus“ gönnten wir uns für ca. 200 SEK pro Person. Das Boot legte am Ende des Sees an und wir mussten von dort die letzten Kilometer unseres Trips hinter uns bringen. Sehr müde und mit langsam schmerzenden Füßen erreichten wir um ca. 12 Uhr Nikkaluokta. Für 114 SEK pro Person nahmen wir den Bus (Nr. 92) zurück nach Kiruna. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir im „Zentrum“ von Kiruna an.

Nach kurzer Suche fanden wir eine Herberge (Hotell City – Bergmästaregatan 7), welche zum Glück direkt um die Ecke war. Für 300 SEK pro Person inkl. Frühstück war die Unterkunft wirklich in Ordnung. Da Zimmer teilten wir mit Jens, einem Trekker aus Dänemark, der ebenso den Kebnekaise bestiegen hat. Somit konnten wir uns ein wenig über die Erfahrungen austauschen und Jens erzählte beeindruckende Geschichten von seiner Reise durch Peru. Vielleicht führt uns unser Weg eines Tages ja auch mal dort hin. Abends gingen wir Essen. Für Darek gabs Rentier, Michi hat Lachs gewählt. Unser letzter Urlaubsabend fand einen schönen Ausklang und die erste Nacht in einem Bett wartete auf uns.

Wanderung zur Kebnekaise Fjällstation – Tag 6

Relativ früh morgens wachten wir auf, wuschen uns ein wenig am nahegelegenen Fluss (das Wasser eiskalt wie immer) und frühstückten unser Trekking-Müsli. Zur Stärkung gab es noch Kaffee und Tee. Anschließend bauten wir unser Trekkingzelt ab und packten unsere Sachen zusammen. Heute sollten wir den eigentlichen Kungsleden wieder verlassen und ein 14 km langer Weg zur Kebnekaise Fjällstation lag vor uns. Bei schönem Wetter starteten wir erst ein ganzes Stück bergauf. Links und rechts von uns wurden die Berge immer höher und steiler bzw. das Tal immer schmaler.

Da die Strecke relativ gut zu gehen war und die Schultern sowie Füße nur bedingt schmerzten, verzichteten wir auf ein ausgiebiges Trekking-Mittagessen. Es gab lediglich frisches Gebirgswasser und Sesam-Riegel. Die Landschsaft um uns herum mit hohen Bergen und wolkenlosen Himmel war wirklich sehr schön auf diesem Teilstück. Auf unserem Weg zur Fjällstation hofften wir einen Blick auf den Kebnekaise, den mit 2.104 m höchsten Berg Schwedens, werfen zu können. Und tatsächlich, wenige Kilometer vor unserem Ziel konnten wir den Gipfel bei klarem Wetter zwischen anderen Bergen erkennen. Wir stellten uns vor, wie wohl der Aufstieg werden würde, denn dies war unser Ziel für den morgigen Tag.

Nach einer kurzen Pause vor der Kulisse des Kebnekaise setzten wir unseren Weg fort und erreichten die Fjällstation, welche aufgrund des großen Funkturms schon von Weitem sichtbar war. Nach Tagen der Ruhe und fast Einsamkeit war an der Fjällstation einiges los und wir suchten einen Platz inmitten der vielen Zelte, wo wir unser Lager aufschlagen konnten.

Anschließend informierten wir uns in der Fjällstation nach dem Wetter für den kommenden Tag und welche Ausrüstung wir für die Besteigung brauchen würden. Die Wetteraussichten waren nicht gut, es sollte durchgehend regnen. Aufgrund des Gletschers am Gipfel wurde uns das Tragen von Steigeisen empfohlen, welche wir für 140 SEK pro Person mieteten. Man kann an der Fjällstation auch geführte Touren auf den Kebnekaise buchen, aber wir wollten es auf eingene Faust probieren.

Zur Einstimmung auf die morgige Gipfelbesteigung gab es zum Abendessen einen Keb-Burger. Zum ersten Mal seit Beginn unserer Reise leisteten wir uns den “Luxus” Essen zu gehen. Mit vollem Magen ging es früh ins Bett bzw. Zelt, da wir früh mit dem Auftsieg beginnen wollten. Eine Mischung aus Vorfreude und, Respekt und Aufregung darüber, ob wir den Aufstieg schaffen und wie dieser wohl werden würde, begleitete unseren Schlaf.

Lagerfeuer und Sonnenuntergang in Singi – 5. Tag

Da unser heutiger Trip von Sälka nach Singi lediglich ca. 12 km lang sein sollte, starteten wir entsprechend entspannt nach einem langen Schlaf und guten Frühstück gegen 11 Uhr. Auf dem Weg nach Singi gingen wir über hügeliges Gelände entlang eines Flusslaufes mit zahlreichen kleineren Zuflüssen und Wasserfällen. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto besser wurde das Wetter. Endlich nach zwei bewölkten Tagen lockerte sich die Wolkendecke und die Sonne kam wieder zum Vorschein, was sich wiederum in den Temperaturen wiederspiegelte.

In Singi angekommen, schlugen wir unser Lager auf und genossen die Sonne indem wir auf unseren Isomatten faulenzten. Nebenbei gab es heute vegetarisches Trekkingessen Couscous und Gemüserisotto. Direkt neben uns baute Nina ihr Zelt auf, eine deutsche Trekkerin, die alleine auf dem Kungsleden unterwegs war. Gemeinsam sammelten wir Holz für ein Lagerfeuer. Für 20 SEK haben wir Holz zusätzliches Holz gekauft, welches von Darek mustergültig gehackt wurde. Wir machten es uns am Lagerfeuer gemütlich, grillten Marshmallows sowie Salamistückchen und beobachteten den wunderschönen Sonnenuntergang.

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