Top! Survialtraining mit Rene Golz im Harz

Survivaltraining mir Rene Golz im Oberharz kann ich nur empfehlen. Über zwei Tage lang haben wir eine Menge an Techniken bei Ihm gelernt. Gemäß seinem Motto: “In diesem Kurs werden alle Aspekte des Survivals angesprochen , ausprobiert und gelebt.” Survivaltechniken wie z.B. Feuer auf traditoneller Weise machen und das ohne ohne Papier und Feuerzeug sondern mit der Technik des Feuerbohrens und etwas Birkenrinde. Vitamin C über Tee aus Fichtenzweigen gewinnen oder Eiweiß über Käferlarven einnehmen, einen trockenen Schlafplatz bauen sind nur einige Highlights. Wer schon immer wissen wollte, ob das was Bear Grylls dreht wahr ist, erfährt es hier.

Also wer die Stadt mal hintersich lassen will und pure Natur erleben möchte, brauch nicht lange suchen. Kann Rene Golz nur empfehlen. Nähere Infos findet Ihr unter Survivaltours.

 

Top Komfort! Daunenschlafsack Yeti Sunrizer 500 im Trekkingtester Testbericht

Bisher haben wir Kunstfaserschlafsäcke & Daunenschlafsäcke in einer mittleren Preisklasse getestet. Nun testen wir einen Artikel aus dem deutlich höheren Preissegment, denn der Daunenschlafsack Yeti Sunrizer 500 kostet circa 239,95 Euro. Und ich kann nur sagen, wer auf Komfort nicht verzichten möchte, sollte eindeutig etwas tiefer in die Tasche greifen, denn es lohnt sich in diesem Falle tatsächlich.

Unter Komfort verstehe ich einige Eigenschaften wie z.B. gute Atmungsaktivität, angenehmes Tragegefühl oder auch die möglichst kinderleichte Handhabung . Der getesteten Yeti Sunrizer 500 ist im Innenbereich mit ID SoftCell gearbeitet, ein Nylongewebe, welches sich angenehm weich anfühlt und hohe Atmungsaktivität besitzt. Denn trotz erhöhter Außentemperatur beim Test (11°C) und bei einer laut Herstellerangaben Komforttemperatur von 3°C habe ich nicht schwitzen müssen und hatte stets ein angenehmes Wärmegefühl.

Darüber hinaus sind mir die hochwertigen Daunen aufgefallen. Wenn der Schlafsack aus dem Packsack entnommen und ordentlich geschüttelt wird, entfalten sich diese enorm und der Schlafsack ist voluminös und sehr weich.
Meine Erwartung bezüglich der Handhabung ist in vollem Umfang erfüllt. (Was ich aber bei dieser Preiskategorie auch nicht anders erwartet habe) Das Öffnen des 2-Wege Reißverschlusses im Liegen ist einfach – die Handhabung bequem. Die Einstellmöglichkeiten für Wärmekragen und Kapuze sind wie auch bei unseren vorherigen Testmodellen vorhanden und ebenfalls einfach zu justieren. Der Schlafsack besitzt eine Koppelfunktion und sein Mumienschnitt liegt sehr gut am Körper an. Packmaß (siehe Vergleich zur herkömlichen 1Liter-Wasserflasche) und Gewicht von 1100g bewegen sich im akzeptablen Rahmen, weshalb ich diesen Schlafsack für meine nächsten Trekkingtouren nicht missen möchte.

Alles in allem besitzt der Daunenschlafsack Yeti Sunrizer 500 herausragende Eigenschaften im Bereich Komfort und Verarbeitung – er lässt für anspruchsvolle Trekkingtouren keine Wünsche offen. Der mitgelieferte Aufbewahrungssack gehört zum Zubehör und sorgt dafür, dass man lange Freude an diesem hochwertigen Produkt hat.

Es ist schön wieder ein “WOW” Erlebnis mehr gesammelt zu haben. Top !

Daunenschlafsack Yeti Sunrizer 500 im Detail:

  • Außenmaterial: ID SoftCell Softnylon, 100% Polyamid
  • Innengewebe: ID SoftCell Softnylon, 100% Polyamid
  • Füllung: Crystal Down™ 90/10, 600+ cuin
  • H-Kammer Verarbeitung
  • verschiedenfarbige Kordelzüge und unterschiedliche Stopper sichern Orientierung
  • Comfort: 3°C
    Limit: -3°C
    Extrem: -18°C
  • Bei uns im Test: Größe L eignet sich bis Körpergröße 190cm
  • Maße: 230 x 80 x 56cm
  • Packmaß: 32 x 15cm
  • Gewicht: 1100g

 

Trekkingtester Testurteil:

Gewicht/Packmaß:
Komfort (Atmungsaktivität):
Wärmeeigenschaften:
Handhabung:

 

Vielen Dank an www.unterwegs.biz für die Bereitstellung des Daunenschlafsacks.

 

Fernwanderweg GR 20 auf Korsika Fotobericht

Korsika Trekking-Tour 2011 auf dem GR20 Fernwanderweg bzw. Weitwanderweg.

Lyo Expedition Gerichte im TrekkingTester Testbericht

Schweinelende in grüner Pfeffersauce

Favorit: Schweinelende in grüner Pfeffersauce

Wir setzen unsere Trekkingnahrung Praxistestreihe fort, diesmal mit Lyo Expedition Fertiggerichten. Lyofood steht für gefriergetrocknete Fertiggerichte, welche die Kennzeichnung 100% natürliche Zutaten und ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe trägt. Das klingt schonmal gesund, aber ob es auch lecker & praktisch für die Trekkingtour ist? Das wollten wir herausfinden!

Schweinegulasch mit Kartoffeln

Schweinegulasch mit Kartoffeln

Ins Auge sticht gleich zu Beginn die Verpackung der Produkte: auffälliges Design, handlich & leicht.  Allerdings ist die Produktbezeichnung bei zwei von vier Gerichten schwer lesbar (seht oben die Verpackungen). Gehen wir von außen nach innen zum Verpackungsinhalt. Hierbei findet sich neben dem Trockenprodukt auch ein Sauerstoffabsorber! Diese sind mir bisher auch aus vergangenen Praxistests  unbekannt gewesen und weil es nicht gerade appetitlich klingt, mußte ich “Googlen”. Doch alles im grünen Bereich. Da Sauerstoffabsorber in der Regel aus Eisenpulver bestehen und auch lebensmittelecht verpackt sind.

Mexikanischer Topf

Mexikanischer Topf

Zur Zubereitung: Die Abbildungen und Beschreibungen auf den Verpackungen versprechen eine schnelle und einfache Handhabung: Zunächst Sauerstoffabsorber aus dem Beutel entnehmen, den Inhalt in einen Topf geben und mit heißem abgekochtem Wasser aufgießen. Circa 10 Minuten ziehen lassen und dabei zwischendurch umrühren. Fertig.

Beef Stroganoff

Beef Stroganoff

Bei der Zubereitung von Lyo Expedition Food habe ich mich genau an die Anleitung gehalten,dabei ist nach meiner Meinung über zwei kleine Mankos zu berichten.  Erstens: mit der Wasserangabe 1,6 Gläser bzw. 400 ml kann ich auf Trekkingtouren relativ wenig anfangen (wenn ich nicht vorher zu Hause meine Gefäße mit Messbecher getestet habe) Besser gefällt mir persönlich das Vorgehen anderer Hersteller wie zum Beispiel Trek n Eat, da es in der Handhabung einfacher ist sich nach Fülllinien direkt auf der Verpackung zu richten – kein schätzen, kein rechnen – einfach und daher absolut Idiotensicher. Zweitens:  Die Zubereitung im Topf/Schüssel, da hierbei lästiger Abwasch entsteht, der in der Regel mit kaltem Wasser erfolgt und daher bei Fettrandentfernung unnötig viel Zeit kostet. Andere Hersteller sind hier Trekkerfreundlicher, da hier die Mahlzeit direkt im Beutel zubereitet und ebenfalls dann auch direkt verzehrt werden kann. Das spart Zeit – Nerven – Energie und daher einfach praktischer.

Schweinelende in grüner Pfeffersauce

Schweinelende in grüner Pfeffersauce

Nach den kleinen Hürden kommen wir nun zu dem wichtigsten Teil : der Verkostung :-)

Wie wichtig Abwechslung von verschiedenen Hauptbeilagen für längere Trekkingreisen ist, habe ich bereits im letzten Praxistest beschrieben.  Umso schöner ist es für mich in diesem Test die Auswahl zwischen Kartoffeln, Nudeln und Reis zu haben.

Beim Aufgießen dann keine Spur von klassischem “Tütenessengeruch”- nein, denn Lyo Expedition Food besticht durch das wirklich sehr appetitliche Aroma, das sich sofort verbreitet und absolut Lust auf mehr macht. Nun muss man allerdings noch einige Minuten wiederstehen können- denn auch die Optik schürt die Erwartung auf den Geschmack. Die verwendeten Zutaten sehen durchweg hochwertig und frisch aus, welche sich durch kräftige Farben jeweiliger Fleischsorte & Gemüse zeigt.

Der Anteil von ca. 1/3 Fleich am Fertiggericht ist gut und egal ob Schweinelende, Hühnchenbrustfilet (Mexikanischer Topf) oder Beef Stroganoff (Rindfleisch) alle benötigen definitiv ihre Ziehzeit von mindestens 10 Minuten, um eine gute Konsistenz bzw. Zartheit zu erreichen. Jedes Fleisch hat seinen typischen Eigengeschmack , der bei frischem Fleisch vom Metzger am deutlichsten zur Geltung kommt. Umso erstaunlicher finde ich, dass durchweg ein toller Fleischgeschmack bei allen Gerichten wahrnehmbar ist.

Mexikanischer Topf - Tolles Aroma steigt beim Aufgießen des heißen Wassers auf!

Mexikanischer Topf - Optik & Konsitenz vom Reis gelungen

Schweinegulasch mit Kartoffeln

Schweinegulasch mit Kartoffeln - Beim Gemüse & Fleisch kein Qualitätsverlust durch Gefriertrocknung erkennbar

Beef Stroganoff

Beef Stroganoff - ordentliche Portion bei einem Füllgewicht von 106g

Die Hauptbeilage und hierbei insbesondere die Kartoffeln, finde ich sehr gelungen. Geschmack und Konsistenz unterscheiden sich nicht von einer frisch zubereiteten Mahlzeit zu Hause. Die verwendeten Nudeln (Rigatoni) im Beef Stroganoff halte ich

Lyo Expedition Früchtemix im Praxistest

Erdbeeren: Satte Farbe und tolles Aroma

allerdings für ungeeignet, da diese auch nach geforderter Ziehzeit leider noch etwas fester als al dente waren.

Dies ist aber die einzige Anmerkung zu den Hauptbeilagen. Das verwendete Gemüse ist immer mit leichtem Biss und aromatisch, daher möchte ich behaupten, dass viele bei einem Blindtest nicht von einem selbstgemachten Essen nicht unterscheiden könnten.

Komplettiert werden kann ein Menü durch Suppen (in meinem Falle Tomatencremesuppe) und auch gefriergetrocknetes Obst als kleines Schmankerl danach.

Alle Früchte (Banane, Exotic, Waldbeeren, Apfel usw.) waren wirklich lecker im Geschmack und sahen top aus. Die Favoriten bleiben für mich persönlich die Erdbeeren – sehr intensiv.

Lyo Expedition Waldbeeren im Praxistest

Waldbeeren fruchtig & lecker

In der Summe bietet Lyo Expedition Food sehr gelungene ausgewogene Gerichte mit gutem Geschmack und tollen hochwertigen Beilagen, die beim Essen einfach Freude machen.

Für Menschen, die beim Trekken in Bezug auf Essen auf nichts verzichten wollen und auch für kleine Gourmets genau das Richtige.

Abschließend die TrekkingTester “Ergebnisse Kompakt” Tabelle mit unserem Testurteil:

TrekkingTester Ergebnisse Kompakt

Klicken um Großansicht zu erhalten

TrekkingTester Ergebnisse Kompakt

TrekkingTester Testbericht – Deuter Schlafsack im Praxistest


Deuter – Trek Lite 250 – Daunenschlafsack

  • Gewicht: 720 g
  • Füllgewicht.: 250 g
  • Komforttemperatur: +6°C
  • Grenztemperatur: +1°C
  • Extremtemperatur: -14°C
  • koppelbar: ja
  • Körpergröße max.: 185 cm
  • Außenbezugsstoff: Pro-Lite RS (100% Nylon)
  • Innenbezugsstoff: Poly-Lite 50 Soft (100% Polyester)
  • Füllung: Qualitäts-Gänsedaune 80/20 mit 600 cuin FillPower
  • Kompressionspacksack

Wer für Touren im Sommer oder im Herbst einen strapazierfähigen Daunenschlafsack mit sehr geringem Gewicht und kleinem Packmaß sucht, kommt am Trek Lite 250 von Deuter nicht vorbei.

Für die passende Wärmeisolation sorgt die hochwertige Qualitäts-Gänsedaune, die in einer H-Kammerkonstruktion gelagert ist und so eine gleichmäßige Wärmeentwicklung garantiert. Die Konturkapuze sorgt, dass der Kopf nicht auskühlt und ein Wärmekragen hält die Wärme im Schlafsackinnern. Der durchgehende 2-Wege Reißverschluss erleichtert den Einstieg. Zudem sind Trek Lite Modelle so miteinander koppelbar und werden zum gemütlichen Schlafsack für zwei Personen!

Das Leichtgewicht (ca. 720 g) ist im Kompressionssack sehr schnell und klein verpackbar und lässt sich in wärmeren Nächten auch als angenehme Decke verwenden.

Geeignet ist der Deuter Schlafsack für Trekker mit einer maximalen Körpergröße von 185 cm und somit eher eine Modell für den „Durchschnittstrekker“. Größere Trekkingfans sollten auf ein Modell zurückgreifen, welches zu Ihrer Körpergröße passt.

Alles in allem ist der Trek Lite 250 mit dem Komfort eines Daunenschlafsackes sowie seinem sehr geringen Packmaß eine hervorragende Alternative für Touren/ Camping in wärmeren Gefilden und wird von TrekkingTester wie folgt beurteilt:

Gewicht/Packmaß:
Komfort:
Wärmeeigenschaften:
Handhabung: 

TrekkingTester Testbericht – Therm-A-Rest Isomatte im Praxistest

Therm-A-Rest NeoAir – Isomatte

  • Gewicht: 260g (S), 370 g (M), 410 g (R), 550 g (L)
  • Dicke: 6,3 cm
  • R-Wert: 2,5

Die Neo Air von Therm-A-Rest Isomatte ist eine gute Wahl für alle, die ihr Gepäck bei Trekkingtouren von Frühling bis Herbst so leicht und kompakt wie möglich halten wollen.

Trotz des geringen Packmaßes, welches in etwa der Größe einer 1-Liter-Flasche entspricht, erreicht die Isomatte im aufgeblasenen Zustand eine Dicke von 6,3 cm. Die Luftkammern reflektieren die Körperwärme und vermeiden so den Wärmeverlust. Zudem wird die Kälte des Bodens wider nach unten abgelenkt. In Verbindung mit dem richtigen Schlafsack bietet die Isomatte die ideale Voraussetzung für eine warme Nacht und einen erholsamen Schlaf nach einer langen Outdoor-Tour. Zudem fungiert die interne Verstärkung auch als Trägersystem, das die bei großen Luftmatratzen mit Rippen übliche Instabilität praktisch eliminiert. Durch die Minimierung der Luftbewegung wird der Schlafkomfort enorm verbessert.

Einziges Manko der Neo Air Thermarest ist, dass sie nicht selbstaufblasbar ist, sondern komplett mit dem Mund aufgeblasen werden muss. Daher fällt das Urteil durch TrekkingTester für die Isomatte wie folgt aus:

Gewicht/Packmaß: 
Komfort:
Wärmeeigenschaften:
Handhabung:  (da nicht selbstaufblasend)

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